Mo, 25. Juni 2018

Mittelstarker Flare

09.07.2014 10:54

Sonneneruption störte kurzfristig Funkverkehr

Ein unerwarteter Strahlungsausbruch auf der Sonne hat am frühen Dienstagabend kurzzeitig Funkverbindungen in Europa und Nordamerika gestört. Der Sonnensatellit SDO (Solar Dynamics Observatory) der US-Raumfahrtagentur NASA registrierte gegen 18.20 Uhr MESZ einen mittelstarken Ausbruch (Bild) auf der Sonne.

Die intensive Strahlung habe vorübergehend den Kurzwellen-Funkverkehr auf der Tagseite der Erde beeinträchtigt, berichtete der US-Wetterdienst NOAA. Die Strahlung könne nicht die Erdatmosphäre durchdringen und stelle daher keine Gefahr für Menschen dar, betonte das Goddard Space Flight Center der NASA am Mittwoch.

Weitere Strahlungsausbrüche erwartet
Die Sonne hat derzeit mehrere große Sonnenflecken, von denen Astronomen Strahlungsausbrüche erwarten. Der am Dienstag von SDO (kleines Bild) beobachtete Ausbruch ("Flare") kam jedoch von einer scheinbar harmlosen, eher unscheinbaren Region mit dem Katalognamen AR12113, wie der private Weltraumwetterdienst Spaceweather.com berichtete. Von den großen Sonnenflecken erwarten Experten der NOAA demnach weitere Strahlungsausbrüche.

Im Februar 2010 ins All gestartet
Der Satellit SDO war am 11. Februar 2010 an Bord einer Atlas-V-Rakete vom Weltraumzentrum Cape Canaveral in Florida aus ins All gestartet. Seit dem 30. März 2010 beobachtet das NASA-Observatorium die Sonne und funkt seither ununterbrochen Bilder unseres Zentralgestirns zur Erde.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.