Mo, 25. Juni 2018

4. Juli 2014

04.07.2014 09:32

Künftig vier statt drei Wechsel bei einem Spiel?

Die bisher 28 Jokertore, mehr als bei jeder Weltmeisterschaft (vor vier Jahren in Südafrika fielen nur fünfzehn) machten Appetit auf mehr. Offenbar bei der technischen Kommission der FIFA. Die Ex-Teamchefs und Trainer, die hier die Spiele beobachten, stellen zur Diskussion, künftig vier statt drei Austausche während eines Spiels zu erlauben.

Ob sich das gestrenge "Regel Board", von dem Spötter behaupten, dass in ihm noch immer die britischen Gründungsmitglieder sitzen, damit anfreundet? Gerard Houllier, Ex-Teamchef von Frankreich, früher Trainer bei Liverpool, jetzt Leiter der Red-Bull-Fußballprojekte außer Salzburg und Leipzig, brachte als Chef dieser Kommission das Thema aufs Tapet. Beim täglichen FIFA-Meeting im Pressezentrum des Maracanã-Stadions.

Sorgte aber nicht damit für Gelächter im Auditorium. Sondern mit der Bemerkung, dass die südamerikanischen Teams in Brasilien bissiger spielen als zuvor bei Weltmeisterschaften in Europa. Houllier bemerkte  bald den Fauxpas, der ihm wegen des Beißers Luis Suárez passierte, stellte rasch klar, wie er das wirklich meinte. Aggressiver, konsequenter, taktisch disziplinierter. Zu Suárez fiel Houllier dann aber doch ein, dass er deswegen mit seinem ehemaligen englischen Verein leide.

Die durchzechte Nacht in Paris
Sollte Antoine Griezmann heute bei Frankreich wieder Akzente setzen, wäre er ein Fleisch gewordener Trost für Österreichs U-21-Teamchef Werner Gregoritsch: Auch in Frankreich hauen Talente über die Stränge. Passiert bei Griezmann vor dem Out im Unter-21-Play-off-Spiel gegen  Norwegen. Nach einer durchzechten Nacht in Paris. Daher Sperre bis Dezember 2013, ehe ihn Didier Deschamps doch holte. Fragt sich leider  nur, ob die Gregoritsch-Sünder Raphael Holzhauser, Daniel Offenbacher, Christoph Martschinko, Florian Neuhold, Thomas Murg, Benfica-Lissabon-Neuerwerbung Kevin Friesenbichler und Andreas Leitner jemals WM-tauglich werden...

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