Unglück

Brüder mit Rodel in Auto gekracht

Die Gefahren des Wintersports zeigte ein schwerer Unfall in Scharnstein auf: Dort flitzten zwei Brüder mit ihrer Rodel über einen Güterweg hinab. Dabei krachten sie mit voller Wucht in ein parkendes Auto. Ein Zehnjähriger wurde schwer, ein 15-Jähriger leicht verletzt.

Mit seinem jüngeren Bruder Josef war der 15-jährige Max W. aus Scharnstein auf dem schneebedeckten Güterweg „Hochbuchegg“ in seinem Heimatort unterwegs. In einer Rechtskurve geriet die Rodel plötzlich außer Kontrolle. Das Gefährt schleuderte nach links und prallte gegen ein außerhalb der Fahrbahn abgestelltes Auto. Beim Zusammenstoß erlitt Josef schwere, sein Bruder Max leichte Verletzungen. Beide kamen in das Krankenhaus Gmunden.

Für viel Arbeit und Stress sorgten die Wintersportler an diesem Wochenende auch im LKH Kirchdorf: „Wir mussten 60 Frischverletzte behandeln und versorgen. Darunter waren auch einige Schwerverletzte. Sie erlitten Unterschenkelbrüche, Serienrippenbrüche oder Wirbelbrüche“, schildert Unfallchirurg Dr. Danilo Ivancic. Zehn verletzte Skifahrer oder Snowboarder werden täglich im LKH Bad Ischl verarztet: „Wegen des vielen Schnees ging es schon früh los. Der größte Andrang wird sicher in den Semesterferien sein“, meint Dr. Erwin Aschauer.

Unverletzt überstanden zwei deutsche Tourengeher ihr Abenteuer am Hallstätter Gletscher: Völlig erschöpft konnten sie nicht weiter und alarmierten die Retter, die sie suchten und bargen.

 

 

 

Symbolfoto: Klemens Groh

Dienstag, 09. März 2021
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