Tragödie

Ballon-Fahrer brach nach Landung tot zusammen

Tragödie bei einer Sportveranstaltung: Der Tod eines Heißluftballon-Piloten überschattet die heurige „13. Internationale Dachstein Alpen Trophy“, die derzeit in Gosau über die Bühne geht. Der 52-jährige Deutsche war nämlich gleich am ersten Tag der Veranstaltung kurz nach der Landung plötzlich neben dem Korb seines Ballons zusammengebrochen und gestorben. Die Trophy geht zwar weiter, die 29 restlichen Teams fliegen jedoch mit schwarzen Trauerschleifen.

Elmar K. (52) hatte seine drei Begleiter nach der luftigen Fahrt von Gosau nach Rußbach am Pass Gschütt aussteigen lassen, als er zusammensackte. Plötzlicher Herztod, auch der Notarzt konnte nichts mehr für den Ballonfahrer tun. Wäre der Vorfall nur eine halbe Stunde vorher passiert, hätten die drei Begleiter des Piloten den Ballon eigenständig landen müssen.

„Wenn die Passagiere während der Fahrt den Piloten beobachten, müssten sie das schaffen. Außerdem besteht Funkkontakt zum Begleitfahrzeug, das am Boden den Ballon verfolgt“, erklärt Gottfried Koller aus Gosau, der Passagierfahrten während der Trophy organisiert. „Der Ballon wird - laienhaft ausgedrückt - nur über zwei Schnüre bedient, mit welchen die Brenner gesteuert werden. Gerade bei solch einer Veranstaltung gibt´s rasch einen Profi, der über Funk Anweisungen geben kann“, so Koller.

Die „Alpen Trophy“, zu der jährlich 15.000 Besucher nach Gosau kommen, dauert noch bis 14. Jänner. Höhepunkt wird am Freitag, 13. Jänner, ab 18 Uhr die „Nacht der Ballone“.

 

 

Foto: www.hotel-koller.com

Samstag, 19. Juni 2021
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