Punk-Problem

15-Jähriger beim Gasschnüffeln ertappt

Kein Ende der Misere mit den Punks am Linzer Hauptbahnhof: Sie pöbeln, prügeln oder berauben Passanten und gehen mittlerweile auch schon aufeinander los. Besonders schlimm: 15-Jährige werden beim lebensgefährlichen Gasschnüffeln im Bahnhof erwischt. Trotz verstärkter Einsätze der Polizei und Zivilstreifen vor Ort scheint keine Lösung in Sicht. Mit einem Initiativantrag will nun die FPÖ im Landtag von LH Pühringer mehr Schutz vor den Punkern einfordern.

Der Antrag der Freiheitlichen soll am 12. Jänner behandelt werden. Betrunkene Punks würden keine Hemmschwelle mehr kennen, Bürger seien immer öfter deren Attacken ausgesetzt. Daher dürfe das Land nicht untätig zusehen, LH Josef Pühringer solle den Landessicherheitsrat einberufen, um mit Fachleuten geeignete Abwehrmaßnahmen ergreifen zu können.

In der Tat scheint kein Ende der Punk-Misere am Hauptbahnhof in Sicht: Zwei Punks überfielen dieser Tage einen Linzer (26), forderten von ihm Geld und schlugen ihn zusammen. Zudem wurde ein 15-Jähriger von Passanten beobachtet, wie er aus Dosen Feuerzeuggas schnüffelte. Die Polizei brachte ihn zum Amtsarzt.

Ein anderer Punk pöbelte Fahrgäste an und warf Bierdosen herum. „Es gibt genug gesetzliche Maßnahmen. Wegsperren bringt nichts. Es geht um soziale und familiäre Probleme“, so der VP-Sicherheitssprecher Josef Hackl.

 

 

 

 

Foto: Erich Petschenig

Donnerstag, 13. Mai 2021
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