03.06.2014 19:15 |

French Open

Djokovic und Gulbis stehen im Semifinale

Novak Djokovic ist seinem Karriere-Grand-Slam am Dienstag einen weiteren Schritt näher gekommen. Der Weltranglisten-Zweite ließ sich im French-Open-Viertelfinale nicht von den mächtigen Aufschlägen des Kanadiers Milos Raonic aus der Ruhe bringen. Nach einem 7:5, 7:6(5), 6:4 steht Djokovic im Halbfinale. Dort trifft er auf dem Weg zum letzten Grand-Slam-Titel, der ihm noch fehlt, auf Roger Federers lettischen Bezwinger Ernests Gulbis.
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"Sehr gut, sehr gut...", sagte Djokovic auf Französisch noch auf dem Platz und suchte lächelnd einen Moment lang nach Worten. "Beeindruckend an ihm ist, dass er gerade sein bestes Tennis spielt", meinte er zu seinem nächsten Gegner. Gulbis schaltete den Tschechen Tomas Berdych unerwartet klar mit 6:3, 6:2, 6:4 aus.

Gulbis: "Heute muss ich feiern"
Der Balte genoss mit dem erstmaligen Einzug in ein Major-Halbfinale seinen bisher größten Erfolg. "Das war das beste Spiel im Turnier, ich habe alles gut gemacht", sagte die Nummer 17 der Welt zufrieden und kündigte angesichts zweier freier Tage vor seinem ersten Grand-Slam-Halbfinale scherzend an: "Heute muss ich feiern gehen." Da meist mit dabei ist Dominic Thiem, ÖTV-Jungstar und Gulbis-Stallkollege beim österreichischen Coach Günter Bresnik.

Djokovic entschärfte das gewaltige Service von Raonic, als es darauf ankam. Nur nach einer 5:2-Führung im dritten Satz tat sich der 27-Jährige am Ende etwas schwer. "Es war sehr schwierig, zu returnieren. Im entscheidenden Moment war ich konstant, das war sehr wichtig", erklärte der Serbe. Titelverteidiger Rafael Nadal trifft am Mittwoch auf seinen spanischen Landsmann und letztjährigen Endspielgegner David Ferrer, der schottische Wimbledonsieger Andy Murray spielt gegen den Franzosen Gael Monfils.

Scharapowa kämpft sich ins Halbfinale
Mit den eisernen Nerven eines großen Champions hat sich Maria Scharapowa bei den Damen zwei Jahre nach ihrem Triumph von Paris in das Halbfinale gekämpft. Die 2013 im Endspiel von Serena Williams entthronte russische Tennis-Diva rettete sich nach einem ganz schwachen Start mit 1:6, 7:5 ,6:1 gegen die spanische Aufsteigerin Garbine Muguruza unter die letzten Vier.

Scharapowa trifft am Donnerstag auf Aufsteigerin Eugenie Bouchard. Die Kanadierin besaß beim 7:6(4), 2:6, 7:5 über die Spanierin Carla Suarez-Navarro ebenfalls das bessere Nervenkostüm. Die 20-Jährige holte im ersten Satz ein 2:5 und im dritten ein 1:4 auf. Damit verdiente sich Bouchard ihr zweites Grand-Slam-Halbfinale nach der Vorschlussrunde bei den heurigen Australian Open.

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