22.05.2014 09:06 |

krone.at-Satire

Krankl moderiert Song Contest: "Das kann nur ich!"

Um mit Giovanni Trapattoni zu sprechen: The cat is out from the sack - Hans Krankl wird 2015 den Eurovision Song Contest moderieren. Ein schwacher Trost freilich dafür, dass der Goleador bisher völlig abstruserweise weder zu Rapids Spielertrainerpräsidentensportdirektorzeugwart noch zum österreichischen Teamchef auf Lebenszeit oder wenigstens zum Bundespräsidenten ernannt worden war, aber immerhin ein Zeichen, dass diese erbärmliche Welt noch nicht völlig verrottet ist.

krone.at erreichte Krankl unmittelbar nach Bekanntwerden des Sensationscoups in seiner Ferienwohnung in Jesolo während seiner täglichen Meditationsstunde, in der er vom Kassettenrecorder via Endlosschleife immer die selbst aufgenommenen "Hansi, Hansi"-Rufe von der Westtribüne des Hanappi-Stadions abspulte.

Als wir von ihm wissen wollten, warum er sich denn etwa gegen die favorisierten Komiker Stermann und Grissemann durchsetzte, hüstelte der Goleador den überschüssigen Weihrauch aus seinem goldenen Kehlchen und sinnierte in gewohnt herzerwärmendem Timbre: "HoachnS' zua, Se frischg'fangter Spitzschießer: Ich habe in Cordoba schon die Welt beglückt, da haben der wamperte Grissemann und sein schiacha Piefke-Hawara, der meine Haarpracht kopieren will, noch Hose und Gilet in einem getragen. Den Song Contest kann nur ich moderieren. Ich bin Rapid, ich bin Österreich, ich bin Europa!"

Wrabetz: "Krankl ist geil!"
Auch für ORF-General Alexander Wrabetz, dem strategischen Genius, der schon mit international viel beachteten Granaten wie "Mitten im Achten" oder "Burgenland ist überall" das verschrumpelte Medium Fernsehen revolutioniert hatte, war von seiner wieder einmal wegweisenden Personalentscheidung selbst gerührt. "Hans Krankl ist einfach geil", frohlockte Wrabetz: "Die Melange aus Fachkenntnis - wie er mir in der ORF-Kantine als Aufnahmeprüfung 'Mei potschertes Leb'n' von Hans Orsolics vorgesungen hat, da hab ich schon Gänsehaut bekommen - und liebenswürdigem Charme hat mich zur Überzeugung gebracht, dass Herr Krankl der einzig logische Kandidat für dieses Amt ist."

Krankl lehnt Co-Moderator ab
Einen Co-Moderator, etwa Altmeister Peter Rapp, lehnte Krankl übrigens ab. Begründung: "Würden Se bei Eanara Geburtstagsfeier als Mitternachtsüberraschung neben der Adriana Lima die Jazz-Gitti im Bunny-Kostüm aus der Torte hüpfen sehen wollen?"

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