Frauen benachteiligt

Österreich bei Lohnschere Vorletzter in Europa

Österreich
26.02.2014 07:10
Österreich belegt mit einem geschlechtsspezifischen Lohnunterschied von 23,4 Prozent den unrühmlichen vorletzten Platz im Vergleich der EU-Staaten. Eine noch größere Differenz wird nur in Estland verzeichnet, wo diese 30 Prozent beträgt. Das geht aus den am Dienstag veröffentlichten Daten von Eurostat hervor. Die jüngsten Daten stammen aus 2012.

Österreichs Wert verringerte sich demnach marginal von 23,7 (2011) auf 23,4 Prozent und gehört weiterhin zu den Schlusslichtern. Unter ihnen ist auch Deutschland, wo die Lohnunterschiede 22,4 Prozent (2011: 22,2) betragen. Ebenfalls groß ist die Differenz in Tschechien (22,0 Prozent), in der Slowakei (21,5 Prozent) und in Ungarn (20,1 Prozent).

Leichte Vergrößerung der Lohnschere
Im EU-Durchschnitt verdienen Frauen im Vergleich zu Männern 16,4 Prozent weniger, was im Vergleich zum Jahr davor eine leichte Vergrößerung der Lohnschere darstellt (2011: 16,3 Prozent). Nahezu keine Gehaltsunterschiede gibt es in Slowenien (2,5 Prozent). Recht geringe Zahlen weisen auch Malta (6,1 Prozent) und Polen (6,4 Prozent) auf.

Schweden (15,9 Prozent) und Dänemark (14,9 Prozent) bewegen sich ebenso wie Frankreich (14,8 Prozent) im EU-Durchschnitt. Kroatien, damals noch nicht EU-Mitglied, verzeichnete eine Lohndifferenz von 18,0 Prozent.

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