Prämie für Hinweise

Misshandelter Kater im Bezirk Braunau gerettet

Tierecke
11.02.2014 09:16
Vergangenen Samstag fanden zwei junge Tierfreunde in Munderfing im Bezirk Braunau einen Tigerkater zusammengekauert an einem Bachufer. Das verwahrloste Tier befand sich in einem erschreckenden, nahezu lebensbedrohlichen Zustand und wurde von den engagierten Helfern direkt in die "Pfotenhilfe Lochen" gebracht, wo es sofort vom Tierarzt untersucht und versorgt wurde.

Starker Schnupfen, Herpes im gesamten Gesicht, faulige Zähne und Parasiten weisen darauf hin, dass der Kater von seinem unmenschlichen Besitzer nicht nur völlig vernachlässigt, sondern auch misshandelt wurde (kleines Bild). Außerdem war der unkastrierte Freigänger völlig dehydriert, hatte großen Hunger und war scheu und sehr schreckhaft.

Zahlreiche Verletzungen
"Erst beim Hochnehmen realisierten wir, wie schlecht es dem Kleinen wirklich ging", erzählt Johanna Stadler, Geschäftsführerin der "Pfotenhilfe Lochen". "Die zahlreichen Verletzungen zeigen, wie sehr der Kater von seinen Besitzern vernachlässigt wurde!" Obwohl die Kastration von Katzen in Österreich seit 2005 gesetzlich verpflichtend ist, ist dies wie so oft nicht passiert.

Hinweise auf Besitzer erbeten
"Der Besitzer von 'Berni', wie wir den Kater genannt haben, hat also neben Tierquälerei noch andere Gesetzesverstöße begangen. Da wir vorhaben, den unbekannten Täter anzuzeigen, bitten wir die Bevölkerung um Mithilfe", appelliert Stadler. Nach drei Tagen intensivster Pflege erholt sich Berni derzeit in der "Pfotenhilfe Lochen" von seinen Qualen und ist langsam am Weg der Besserung.

Informationen zum Besitzer bitte unter info@pfotenhilfe.org melden! Der entscheidende Hinweis wird mit 500 Euro belohnt.

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