Fr, 22. Juni 2018

Fahrerflucht

05.12.2005 10:32

Drei Unfallopfer im Stich gelassen

Gewissenlose Fahrerflucht, um den Führerschein zu retten: In seinem Bett versteckte sich ein 20-jähriger Alkolenker aus Kirchdorf, der in Steyr einen schweren Verkehrsunfall verursacht und damit gleich drei 18-jährige Burschen ins Krankenhaus gebracht hatte. Ein Zeuge hatte sich zum Glück das Kennzeichen des Fluchtwagens gemerkt und die Polizei alarmiert.

Die holten den feigen Fahrerflüchtigen, der 1,24 Promille im Blut hatte, aus den Federn. Er wird sich vor Gericht verantworten müssen.  Mehrere Autos hatte der 20-Jährige bei der Kreuzung Pachergasse-Johannesgasse in Steyr überholt und den nach links abbiegenden Pkw der drei jungen Steyrer übersehen.

„Ich hab schon geschlafen, kann´s nicht gewesen sein“-Masche
Der Alkolenker rammte den Wagen seitlich, kümmerte sich aber nicht um seine Opfer, sondern gab Gas und fuhr davon. Während die drei 18-Jährigen ins Spital eingeliefert wurden, hatten Polizisten des Wachzimmers Tomitzstraße schon die Spur des Fahrerflüchtigen aufgenommen.

Als sie bei ihm zu Hause anläuteten, glaubte er, mit der „Ich hab schon geschlafen und kann´s nicht gewesen sein“-Masche durchzukommen. Doch beschädigtes Auto und Alkoholspiegel im Blut überführten ihn: Anzeige.

Wie in ganz Oberösterreich gabs in Steyr Punsch-Planquadrate. Bilanz: mehrere Führerscheinabnahmen, der „Spitzenreiter“ hatte 1,8 Promille intus.

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