11.12.2013 21:16 |

Dachstuhl in Flammen

Feuer in Bushido-Villa war laut Polizei gelegt

Nach dem Feuer in der noch unbewohnten Villa des Rappers Bushido geht die Polizei nach ersten Ermittlungen von Brandstiftung aus. Einen Verdacht gegen eine bestimmte Person gebe es noch nicht, hieß es am Mittwochabend. Bushido äußerte sich auf Twitter und gegenüber deutschen Medien empört.

"Es wurde eine selbstgemischte brennbare Flüssigkeit verwendet und der Brand innen an drei Stellen gelegt", sagte der Rapper gegenüber "Fokus Online". Im Dachstuhl habe das Feuer in der Nacht auf Mittwoch am schlimmsten gewütet. Insgesamt sei der Schaden auf eine fünfstellige Summe zu beziffern. Er habe keine Ahnung, wer es gewesen sein könnte, sagte Bushido, der das Feuer einen "terroristischen Akt" nannte.

Keine Verletzten bei nächtlichem Brand
Das denkmalgeschützte Gebäude in Kleinmachnow bei Berlin wird zurzeit umgebaut. Um kurz vor Mitternacht hatten Zeugen Rauch über der Villa gesehen und Alarm geschlagen. Die Feuerwehr löschte die Flammen, verletzt wurde nach Behördenangaben niemand. Ein unabhängiger Ermittler soll nun endgültig die Brandursache klären. Die Polizei sucht deshalb nach weiteren Zeugen.

Bushido lebt momentan in Berlin, will aber schon seit einiger Zeit auf das 16.000 Quadratmeter große Grundstück in Kleinmachnow umziehen. Bei den Bauarbeiten dort gab es in der Vergangenheit zeitweise Probleme mit den Behörden. Diese sollen mittlerweile ausgeräumt sein. Die Berliner Justiz ermittelt jedoch in mehreren anderen Fällen gegen den Musiker, unter anderem wegen Steuerhinterziehung und gefährlicher Körperverletzung.

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