Vor Weihnachten

30 % mehr Diebstähle im Einkaufsstress

Oberösterreich
24.11.2005 21:44
Im vorweihnachtlichen Shoppingtrubel haben Langfinger ob der Enns Hochsaison: Die Zahl der Coups nimmt um bis zu 30 Prozent zu. Groß-Kaufhäuser verdreifachen ihr Security-Personal, in Straßenbahnen gehen „Taschelzieher“ auf Raubzüge. Neueste Idee: Ladendiebe sollen mit Organmandaten bestraft werden.

Allein im heurigen Jahr wurden in ganz Oberösterreich mehr als 2100 Ladendiebstähle verübt, in Linz waren es mehr als 800. Doch der Höhepunkt dieser Straftaten steht unmittelbar bevor: In den sechs Wochen vor Heiligabend sind nicht nur Christkindln im Dauerstress, sondern auch Ganoven. Die Tricks der Täter werden immer dreister: Beute wird in präparierten Taschen an Lichtschranken vorbeigeschmuggelt.

„20 Anzeigen pro Tag sind keine Seltenheit“
Hochsaison haben auch Taschendiebe: Sie schlagen im Gewühl der Einkaufsstraßen oder im Gedränge der Straßenbahnen zu. „20 Anzeigen pro Tag sind keine Seltenheit“, so VP-Sicherheitssprecher Josef Hackl. Der mit einem Vorschlag aufhorchen lässt: Er fordert Organmandate für Ladendiebe. „Wer eine CD stiehlt, soll dafür ein Strafmandat kriegen. Die Polizei würde durch solche verkürzte Verfahren enorm entlastet.“ Die Exekutive rät, nicht mehr Bargeld als nötig dabeizuhaben und Geldbörsen in Jacken-Innentaschen zu verstauen.

 

 

Foto: Martin Jöchl

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