Auf Bus aufgefahren

Sieben Tage Haft für Chinas Olympiasieger Sun Yang

Sport
04.11.2013 13:03
Nicht nur im Schwimmbecken, sondern auch im Straßenverkehr mag es der chinesische Olympiasieger Sun Yang offenbar schnell: Der Profi-Schwimmer entschuldigte sich am Montag dafür, mit einem Porsche Cayenne ohne Führerschein unterwegs gewesen und auf einen Bus aufgefahren zu sein.

Wie die Zeitung "Legal Daily" berichtete, verurteilte die Polizei von Huangzhou im Osten des Landes den Goldmedaillengewinner zu sieben Tagen Haft. In China darf die Polizei bei minder schweren Straftaten selbst eine Haftstrafe verhängen, ein Gerichtsverfahren gibt es dann nicht.

Im chinesischen Online-Kurznachrichtendienst Sina Weibo gab sich Sun am Montag zerknirscht und räumte seinen Fehler ein. "Der Vorfall hat enorme Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Öffentlichkeit", schrieb der Schwimmer. "Es tut mir unglaublich leid, und ich werde intensiv darüber nachdenken." Der "Fehler" hänge mit seiner "geringen Kenntnis der Gesetze" zusammen, erklärte der 21-Jährige. Er sei "sehr mit dem Training" beschäftigt gewesen.

Sun hatte bei den Olympischen Spielen in London Gold über 400 und 1.500 Meter Kraul gewonnen.

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