Schon im Viertelfinale des 3,84-Millionen-Turniers stehen dafür drei weitere Wien-Starter: der Franzose Jo-Wilfried Tsonga, sein Landsmann Gael Monfils dank eines Sieges gegen Roger Federer und der Deutsche Florian Mayer.
Tsonga, als Weltranglisten-Neunter der Topfavorit in Wien, zog in China durch ein 7:6, 6:0 gegen den Melzer-Bezwinger Kei Nishikori (JPN) unter die letzten Acht ein. Dort trifft der Wien-Sieger von 2011 auf Mayer (ATP-Nummer 50), der den als Nummer drei gesetzten Spanier David Ferrer mit 6:4, 6:3 besiegte.
Monfils ringt Federer nieder
Monfils (ATP-42.) zwang den weiter schwächelnden Schweizer Federer mit 6:4, 6:7(5), 6:3 in die Knie, es war im achten Duell erst sein zweiter Erfolg über den Eidgenossen. Der Gewinner von 17 Grand-Slam-Titeln hat heuer bei den US Open ebenfalls bereits im Achtelfinale verloren und ist nur noch die Nummer sieben der Weltrangliste.
Federer muss nun sogar um die Teilnahme am ATP-Finale der besten acht Spieler der Saison bangen, es wäre seine zwölfte in Folge. Denn der 32-Jährige hat als Siebenter im "Race to London" nur 405 Punkte Vorsprung auf Tsonga (11.). Sein Landsmann Stanislas Wawrinka (8.) hat ihn schon vor dem Achtelfinale gegen Milos Raonic (CAN/10.) überholt, Federer braucht also dringend Punktezuwachs.
Monfils, der im Viertelfinale auf den Topfavoriten Novak Djokovic trifft, fühlte mit dem Schweizer. "Es tut mir etwas leid für ihn, weil er noch um einen Platz in London kämpft. Es ist nur eine Frage des Selbstvertrauens, er wird wieder zu seinem Tennis finden und der Federer sein, den alle sehen wollen."
Djokovic besiegt Fognini
Titelverteidiger Djokovic entschied gegen den Italiener Fabio Fognini auch das sechste Duell für sich. Der Sieger von Peking gewann 6:3, 6:3 und hat in zwei Matches erst acht Games abgegeben. Der Tscheche Tomas Berdych, die Nummer vier des Turniers, unterlag dem Spanier Nicolas Almagro im Tiebreak des dritten Satzes.








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