Vierbeiner starb

Tierfreunde empört: Marder nahe Wien angeschossen

Tierecke
09.10.2013 09:05
Im Grenzgebiet zwischen Gerasdorf und Wien-Floridsdorf ist derzeit erhöhte Vorsicht angesagt. Denn offenbar geht hier ein selbst ernannter "Wildschütz" auf die Pirsch. Passanten fanden einen verletzten Marder, der von zwei Projektilen getroffen worden war. Auch eine Notoperation konnte das arme Tier nicht retten.

"Wir sind alle sehr betroffen", heißt es aus dem Tierschutzhaus in Vösendorf bei Mödling. Dort kämpften Veterinäre verzweifelt um das Leben des kleinen Marders – leider vergebens. Das Tier war von einem unbekannten Täter angeschossen worden.

Spaziergänger hatten den verletzten Marder in Wien-Floridsdorf unter einem Auto entdeckt. "Dorthin hatte sich der Vierbeiner offensichtlich geflüchtet, als er ins Visier genommen worden war", berichtet Eva Hercsuth, Sprecherin des Tierschutzvereins. Helfer brachten das bedauernswerte Fellbündel ins Tierschutzhaus. Hercsuth: "Bei der Operation wurden zwei Projektile entfernt. Doch leider ist die Hilfe zu spät gekommen."

Wo genau der Marder mit einem Luftdruckgewehr beschossen wurde, lässt sich nicht feststellen – es muss aber in einer Siedlung bei Gerasdorf oder in Floridsdorf passiert sein. Ein Anrainer: "Da sind jetzt auch Kinder in Gefahr!"

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