06.08.2013 07:32 |

Atombombenabwurf

Japan: 68. Gedenktag in Hiroshima

In der japanischen Stadt Hiroshima sind am Dienstag etwa 50.000 Menschen zum Gedenken an die Opfer des ersten Atombombenabwurfs vor 68 Jahren zusammengekommen. Um 8.15 Uhr - dem Zeitpunkt, als die Amerikaner die erste im Krieg eingesetzte Atombombe über der westjapanischen Stadt abwarfen - legten die Bürger eine Schweigeminute ein.

Hiroshimas Bürgermeister Kazumi Matsui forderte am Dienstag die weltweite Abschaffung von Atomwaffen. Das Gedenken erfolgt zu einer Zeit, in der die neue japanische Regierung von Ministerpräsident Shinzo Abe gut zweieinhalb Jahre nach dem GAU in Fukushima wieder die ersten Atomkraftwerke im Land hochfahren will.

Am 6. August 1945 hatte der US-Bomber "Enola Gay" die Atombombe mit dem Spitznamen "Little Boy" über Hiroshima abgeworfen. Von den 350.000 Bewohnern starben auf einen Schlag schätzungsweise mehr als 70.000 Menschen. Bis Ende Dezember 1945 erhöhte sich die Zahl der Toten auf 140.000. Drei Tage später warfen die Amerikaner eine zweite Atombombe über Nagasaki ab. Bis Dezember starben dort weitere 70.000 Menschen. Noch immer sterben jährlich Menschen an den Spätfolgen der Strahlung.

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