13.08.2013 15:54 |

Richtig bewerben

Was in Ihrem Lebenslauf besser nicht stehen sollte

Der Lebenslauf ist neben dem Motivationsschreiben die Eintrittskarte zu einem Bewerbungsgespräch und muss daher aussagekräftig und prägnant verfasst sein, um Sie im richtigen Licht zu präsentieren. Welche Informationen darin allerdings nichts verloren haben, erfahren Sie hier.

Nicht relevante Berufserfahrung
Natürlich hat man auch kleine Ferialpraktika gemacht oder ein, zwei Tage auf einer Messe mitgeholfen. Wenn das für die ausgeschriebene Stelle aber absolut unerheblich ist, dann lassen Sie diese Information weg. Einzige Ausnahme: Wenn Sie damit eine Lücke zwischen zwei Dienstverhältnissen geschlossen haben.

Pseudo-Leistungen
Sie waren in der Schule irgendwann einmal Klassensprecher? Oder haben einen Klassenwettbewerb in Englisch gewonnen? Versetzen Sie sich in die Rolle des Personalers: Derartige kleine "Leistungen" zeichnen nicht das richtige Bild von Ihnen, erzeugen aber unnötige Nebengeräusche, weil man das Wesentliche aus dem Blick verliert.

Hobbys
Achten Sie bei der Angabe Ihrer Hobbys darauf, ob diese das richtige Bild von Ihnen erzeugen. Passioniertes Computerspielen sollte – außer man bewirbt sich als Spieleentwickler oder -tester – nicht unbedingt angeführt werden. Gängige Hobbys oder solche mit einem sozialen Bezug, wie etwa Mitarbeit bei der freiwilligen Feuerwehr, sollten hingegen schon angeführt werden. Beschränken Sie sich jedoch auf die zwei bis drei wichtigsten Hobbys, mehr ist überflüssig.

Mausi@gmx.at
Achten Sie bei der Auswahl Ihrer E-Mail-Adresse auf Professionalität. Kose- oder Spitznamen-Adressen sind auf jeden Fall zu vermeiden.

Zu private Informationen
Ihre Sozialversicherungsnummer oder ein Link zu einer privaten Homepage haben im Lebenslauf nichts verloren. Auch Kontodaten sind im Lebenslauf überflüssig.

Schrille Gestaltung
Keine Neonfarben, keine permanent wechselnden Stile, keine kindisch-verspielten Schriftarten. Beim Formatieren gilt: besonders, aber gängigem Geschmack entsprechend.

Fehler
Lassen Sie den Lebenslauf von Freunden oder Familienmitgliedern Korrekturlesen, bevor Sie ihn abschicken. Nichts ist peinlicher als Rechtsschreib- und Tippfehler, denn das erzeugt den Eindruck, dass Ihnen die Bewerbung nicht wichtig ist, und degradiert Ihre Qualifikation.

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