01.08.2013 07:37 |

Sollen Täter stoppen

USA: Bewaffnete Lehrer zum Schutz bei Amokläufen

Rund 20 Lehrer eines Schulbezirks im US-Staat Arkansas sollen bewaffnet werden und dadurch die Gefahr von Amokläufen an Schulen verringern. Nach insgesamt 53 Trainingsstunden sollen sie Pistolen mit Neun-Millimeter-Kaliber erhalten, meldete die Lokalzeitung "Arkansas Times" am Mittwoch. So sollen die Lehrer bei möglichen Amokläufen die Schützen so lange aufhalten, bis die Polizei eintrifft.

Bereits im August sollen die Lehrer ihre Waffen erhalten und während des dann beginnenden Schuljahres fortlaufend weitergebildet werden. Für das Training der Lehrer hat der Schulbezirk Clarksville rund 50.000 Dollar (37.600 Euro) ausgegeben. Für privates Sicherheitspersonal sind lediglich zehn Trainingsstunden vorgesehen.

Clarksville mit seinen fünf Schulen und rund 2.400 Schülern wurde bisher nicht als Schauplatz von Schießereien bekannt. Die Entscheidung wird aber als Reaktion auf den Amoklauf an einer Volksschule im Ostküstenstaat Connecticut gewertet, bei dem im vergangenen Dezember 20 Kinder und sechs Lehrer ums Leben kamen.

Andere US-Staaten setzen auf bewaffnete Wachleute
Mindestens sechs US-Staaten versuchen bereits, mithilfe bewaffneter Wachleute die Sicherheit an Schulen zu erhöhen: Ohio, Colorado, New Jersey, Pennsylvania, Connecticut sowie der Staat Washington an der amerikanischen Westküste.

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