18.07.2013 23:07 |

EL-Qualifikation

Sturm Graz und Breidablik trennen sich 0:0

Sturm Graz ist am Donnerstag mit einem passablen Ergebnis in die neue Europacup-Saison gestartet. Die Steirer ergatterten in einer zerfahrenen Partie beim isländischen Verein Breidablik ein 0:0 und haben damit im Rückspiel in einer Woche in der UPC-Arena alle Trümpfe in der Hand, um in die dritte Runde der Europa-League-Qualifikation einzuziehen. "Wir haben das Spiel dominiert. Der Gegner hatte bis auf Eckbälle und lange Bälle kaum Chancen. Das 0:0 ist ein positives Ergebnis. Wenn wir gewonnen hätten, wäre es ein sehr positives Ergebnis gewesen", sagte Coach Darko Milanic zum Spiel seiner Mannschaft.

Bei nasskalten Bedingungen und Temperaturen von acht Grad schafften es die "Blackies" vor 450 Zuschauern zunächst nicht, die Initiative an sich zu reißen. Immer wieder schlichen sich Fehler in den Spielaufbau ein, zudem hatte die Milanic-Truppe mit der Kampfkraft der Isländer Probleme. Kein Wunder also, dass die erste halbwegs gefährliche Aktion der Gäste aus einer Standard-Situation resultierte: Madl setzte einen Freistoß knapp einen Meter über das Kreuzeck (11.).

Erst nach rund 25 Minuten gewann Sturm deutlich die Oberhand, wusste mit dem vermehrten Ballbesitz aber nicht viel anzufangen. Die beste Chance der Grazer vor der Pause ließ Beric in der 37. Minute aus, als er an Breidablik-Goalie Gunnleifsson scheiterte.

Doch auch die Hausherren kamen zu ihren Möglichkeiten. In der 16. Minute musste Gratzei nach einem Missverständnis in der Abwehr vor Rohde retten, Sekunden vor der Pause wurde es bei einem hohen Ball im Sturm-Strafraum brenzlig.

Sturm konnte Breidablik nicht ausspielen
Auch nach dem Seitenwechsel fand Sturm keine Mittel, Breidablik auszuspielen, daher versuchte es Hadzic in der 57. Minute mit einem Schuss aus 30 Metern, der allerdings klar das Ziel verfehlte. Schon eine Minute später musste Gratzei bei einem Kopfball sein ganzes Können aufbieten.

Es folgte die stärkste Phase der Isländer, die Sturm immer wieder in die Defensive drängten. Erst nach einer von Gunnleifsson parierten Kopfballchance durch Djuricin (69.) konnten sich die Grazer etwas befreien und klopften in der 75. Minute mit einem zu zentral angesetzten Djuricin-Schuss genau auf Gunnleifsson neuerlich am Breidablik-Tor an.

Danach gab es mit Ausnahme eines von Gunnleifsson entschärften Hadzic-Kopfballs (86.) keine großen Höhepunkte mehr. Sturm war auf zusehends tiefer werdendem Boden vor allem bemüht, das Resultat über die Zeit zu bringen. Den aufopferungsvoll kämpfenden Isländern wiederum fehlte es an Qualität, um den Steirern noch ernsthaft gefährlich werden zu können.

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