Geldnot nach Brand

"Lebenshof Fides": Hilfeschrei der Helfer

Sie haben Tiere von der Schlachtbank gerettet, misshandelte Hunde aus Tötungsstationen, Lamas aus schlechter Haltung – und sie haben ständig massive Probleme: Vom "Lebenshof Fides" kommt ein Hilfeschrei.

"Lila" ist neun, ein freundlicher Hund. Sie hat nur noch ein Auge. Der Schwanz wurde ihr ausgerissen, die Wirbel sind gespalten, sie wird nie mehr grade gehen. Ein zweiter stammt aus einer Tötungsstation, seine Rippen sind gebrochen. Diese zwei und 100 andere Schützlinge haben am "Lebenshof Fides" Aufnahme gefunden. Und sollen dort ihr Ableben haben, ohne jemals wieder zu hungern oder verletzt zu werden.

Bürgermeister macht Druck
Aber das wackelt immer wieder und immer mehr. Erst im Februar wurde das gepachtete Haus des "Lebenshof Fides" in St. Margarethen/Raab in der Steiermark ein Raub der Flammen (siehe Infobox), die Familie lebt seither mit den Hunden in einem Container. Jetzt soll das desolate Anwesen verkauft werden. Zudem macht der Bürgermeister massiven Druck wegen fehlender Genehmigungen - er beugt sich damit wohl auch dem Willen einiger Mitbürger, die offensichtlich keine Freude mit den Tieren haben.

"Das Wasser steht uns bis zum Hals, auch finanziell", so Karl Hofbauer. Wer helfen möchte: BLZ 12000, Konto 10003305447.

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Montag, 01. März 2021
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