Jesse R. Barber von der Boise State University im US-Bundesstaat Idaho und Akito Y. Kawahara von der University of Florida in Gainseville fanden bei Untersuchungen mit sogenannten Schwärmern, von denen weltweit rund 1.200 Arten existieren, heraus, dass die Tiere ihre Gegner erschrecken oder verwirren.
Laut Angaben der Forscher erzeugen die männlichen Tiere dieser Art Geräusche im Ultraschallbereich, indem sie ihre Genitalien am unteren Rand des Bauches reiben. Dabei entstehe eine Folge schneller Klicklaute, die offenbar dazu diene, den Fledermäusen quasi mitzuteilen, dass sie es mit einer schwer zu fangenden Beute zu tun haben, oder einfach nur, um deren Echolot-System zu stören und die Verwirrung zur Flucht zu nutzen, so die Wissenschafler.
Auch die Schwärmer-Weibchen erzeugen Ultraschall-Störgeräusche, sie tun dies aber mit einem anderen Mechanismus, der ihnen noch nicht bekannt sei, schreiben Barber und Kawahara in den "Biology Letters".








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