Vier der acht bei dem Einsatz gegen den Tobenden anwesenden Polizisten eröffneten das Feuer, nachdem der 52-jährige Mann einen der Beamten mit einem Messer attackiert hatte. Laut "Krone"-Informationen sollen von den insgesamt 20 abgegebenen Schüssen neun Kugeln aus der Waffe eines der Beamten stammen.
Arbeiter und Polizistin mit Messer bedroht
Auslöser für den Einsatz in der Kanitzgasse waren vorangegangene Drohungen des Mannes gegenüber Arbeitern und einer versuchten Attacke auf eine Streifenbeamtin. Ein Obduktionsbericht lag am Samstag laut noch nicht vor. Auch die Erhebungen zum Einsatz selbst bzw. darüber, ob der Schusswaffeneinsatz gerechtfertigt war, sind noch am Laufen.
Im Jahr 2012 haben Beamte der Wiener Einsatzgruppe nur einmal von ihrer Schusswaffe Gebrauch gemacht und zwar in Form eines Schreckschusses. Auch 2011 kam es zu einem einmaligen Gebrauch der Schusswaffe, die mit einer Verletzung im Unterschenkel endete.
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