Das Ausmaß des Schweifs sei damit weit größer als bisher angenommen, teilte das National Optical Astronomy Observatory am Montag mit. Astronomen hatten P/2010 A2 (Bild) vor mehr als drei Jahren, am 6. Februar 2010, entdeckt. Er weist den Angaben nach eine für Asteroiden ungewöhnliche X-Form mit einem langen Schweif auf. Die Forscher vermuten, dass diese Struktur durch eine Kollision mit einem anderen Asteroiden oder durch die eigene Rotation entstanden ist.
Überreste aus der Frühzeit unseres Sonnensystems
Asteroiden, auch Planetoiden genannt, gelten als Überreste aus der Frühzeit unseres Sonnensystems. Sie sind übrig gebliebener Baustoff von Planeten und Monden. Ihre genaue Zusammensetzung ist daher für Astronomen besonders interessant. Sie erhoffen sich von diesen Himmelskörpern Erkenntnisse über die Entstehung unseres Planetensystems. Asteroiden haben - im Gegensatz zu Kometen - normalerweise keinen Schweif.
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