Überfall an Ampel
Spektakulärer Juwelenraub in Deutschland
Die Ermittler vermuten einen Täter aus dem näheren Umfeld des Bestohlenen, eines Schweizer Geschäftsmannes, da der Räuber offensichtlich von der wertvollen Beute gewusst hatte. "Das Raubopfer ist Schmuckhändler und war auf Geschäftsreise", sagte ein Polizeisprecher. Tagsüber war der 36-Jährige aus Genf unter anderem in Düsseldorf unterwegs und wollte am Abend seine Familie in Mönchengladbach besuchen.
Scheibe zertrümmert, Koffer gestohlen
Er hatte ein Auto gemietet - einen unauffälligen, schwarzen Kleinwagen. An einer roten Ampel stand er allein als Linksabbieger - da schlug der Täter zu. Er zertrümmerte die Seitenscheibe an der Beifahrerseite und schnappte sich den Koffer aus dunklem Kunstleder. Warum der Schmuckhändler nicht einfach Gas gegeben habe und dem Räuber davongefahren sei, konnte der Polizeisprecher nur vermuten: "Wahrscheinlich, weil er unter Schock stand."
In dem Koffer war auch das Handy des Mannes. Darum dauerte es etwas, bis er die Polizei anrufen konnte. Der Geschäftsmann sei nach dem Überfall "einmal um den Block gefahren, um eine Polizeiwache zu suchen", sagte der Sprecher. Er habe dann Passanten angesprochen und von deren Handy aus Alarm geschlagen. Durch das Reizgas erlitt der Genfer Verletzungen an den Augen, er wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, das er mittlerweile wieder verlassen konnte.
Diamantenraub auf Brüsseler Flughafen
Zuletzt hatte ein spektakulärer Diamantenraub auf dem Rollfeld des Brüsseler Flughafens Aufsehen erregt. In einem filmreifen Überfall hatten acht schwer bewaffnete Männer im Februar Diamanten im Wert von 37 Millionen Euro erbeutet. Die Täter wurden gefasst, ein Teil der Beute konnte sichergestellt werden (siehe Infobox).







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