03.10.2005 13:38 |

Rekord-Premiere

100.000 sehen 1. NFL-Spiel in Mexiko!

Als Exportschlager präsentierte sich die NFL am 4. Spieltag der Saison. Die Rekordkulisse von 103.467 Fans verfolgte im Aztekenstadion in Mexiko-City den 31:14-Erfolg der Arizona Cardinals gegen die San Francisco 49ers im ersten Spiel der 86-jährigen Historie der National Football League, das außerhalb der USA ausgetragen wurde. Schon vor der Partie hatte NFL-Commissioner Paul Tagliabue verkündet, dass künftig mindestens eine Begegnung pro Saison ins Ausland vergeben werden soll.

Eine besondere "Heimpremiere" erlebten auch die Fans in San Antonio. Im dortigen Alamodome gewannen die New Orleans Saints 19:7 gegen die Buffalo Bills. Da die "Heiligen" wegen der Nachwirkungen von Hurrikan Katrina den heimischen Louisiana Superdome nicht nutzen können, sind sie in den Süden von Texas umgezogen.

Für Furore sorgte die Familie Manning: Der 24-jährige Eli führte die New York Giants mit vier Touchdown-Pässen zum 44:24 gegen die St. Louis Rams. Sein fünf Jahre älterer Bruder Peyton erzielte ebenfalls vier Touchdowns beim 31:10 der Indianapolis Colts bei den Tennessee Titans. Damit untermauerten die Colts als eines der vier noch ungeschlagenen Teams ihre Favoritenstellung.

Patriots daheim entzaubert
Die Cincinnati Bengals gewannen beim 16:10 gegen die Houston Texans überraschend bereits zum vierten Mal. Den vierten Erfolg verzeichneten auch die Tampa Bay Buccaneers mit 17:13 gegen die Detroit Lions. Erst in der Verlängerung verteidigten die Washington Redskins den 20:17-Erfolg gegen die Seattle Seahawks und damit ihre weiße Weste. Eine böse Überraschung erlebte Titelverteidiger New England Patriots. Mit dem 17:41 gegen die San Diego Chargers kassierte der Superbowl-Champion die höchste Heimniederlage in den sechs Jahren unter Cheftrainer Bill Belichick.

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