Der Ballspieler hatte demnach einen Spalthieb im Nacken, als sei er geköpft worden. Dies deute auf ein Ritual hin, bei dem Figuren als Opfergaben symbolisch "getötet" wurden, so die Forscher.
Die Statue wurde in der historischen Stätte Piedra Labrada entdeckt. Dort wurden außer rund 50 bis zu fünf Meter hohen Gebäuden auch fünf Spielfelder ausgemacht, wo Ureinwohner lange vor der Ankunft der spanischen Kolonialherren Ball spielten.
Ball mit den Hüften gespielt
Nach Forschungserkenntnissen versuchten sie bei dem Spiel, den Ball mit ihren Hüften durch einen Steinring zu bugsieren. Die nun entdeckte Figur könnte der Mitteilung zufolge etwa 600 nach Christus entstanden sein.
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