"Am Ende. Ganz am Ende. Und dann irgendwo rauf. Und dann habe ich auch keine Ahnung." Auch für das Personal am Flughafen Wien ist die im Herbst eröffnete Besucherterrasse ein Mysterium - verirrt sich doch kaum jemand dorthin.
Eintrittspreis für Besucherplattform verdoppelt
Wer den Weg dennoch auf sich nimmt, darf sich gespenstischer Leere sicher sein. Bevor es auf die 1.350 Quadratmeter große Aussichtsplattform geht, müssen Besucher ein Ticket lösen. Einmal Schauen kostet vier Euro. Im Vorjahr zahlten Neugierige für den Spaß noch zwei Euro.
Anschließend würde die wohl einsamste Mitarbeiterin des Flughafens endlich zu tun bekommen. Sie muss bei jenen, die auf die Terrasse wollen, dieselbe Security-Prozedur durchführen wie die Kollegen vor den Abfluggates. Doch das passiert selten - denn die meisten, die es bis zu ihr schaffen, drehen verärgert wieder um.
Kampf gegen Negativ-Image
Der neue Check-in 3 kämpft seit jeher gegen sein negatives Image. Seit der Eröffnung werden lange Wege und verwirrende Beschilderung kritisiert. Nicht einmal den ursprünglich geplanten Namen durfte das Finanzdesaster behalten: An "Skylink" sollen sich Fluggäste und Steuerzahler wohl möglichst bald nicht mehr erinnern.
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