China-Hammer

Unzufriedener Kunde lässt seinen Maserati zerstören

Motor
16.05.2013 13:45
Weil er sich als Kunde schlecht betreut fühlte, hat ein Chinese seinen Maserati Quattroporte medienwirksam zertrümmern lassen. Der Mann, dessen Name in der Zeitung "Qingdao Morning Post" lediglich mit Wang angegeben wurde, beauftragte vier Männer, den schwarzen Luxuswagen mit Vorschlaghämmern zu bearbeiten.

Als Ort für die Aktion wählte der enttäuschte Kunde den Platz vor dem Kongresszentrum in Qingdao, in dem gerade eine Automesse stattfand. Videobilder zeigten, wie die Männer genüsslich auf das Auto einschlagen.

Wang hatte das Auto 2011 für 2,6 Millionen Yuan (rund 330.000 Euro) gekauft - das Hundertfache des Durchschnittseinkommens chinesischer Stadtbewohner im vergangenen Jahr. Aber schnell hatte er wegen einer Reparatur Probleme mit seinem Händler, wie er der "Qingdao Morning Post" berichtete. Später sei ein Problem mit einer Tür nicht geregelt worden, außerdem hätten die Angestellten das Fahrzeug zerkratzt. "Ich hoffe, ausländische Luxusautohersteller sehen ein, dass chinesische Kunden den Service bekommen müssen, der der Marke entspricht", sagte Wang dem Blatt.

Die chinesische Maserati-Vertretung äußerte sich enttäuscht über Wangs Vorgehen: "Wir bedauern zutiefst, dass der Kunde sich entschieden hat, die bilateralen Gespräche auf so überraschende Weise zu beenden", hieß es in einer Erklärung. Die Maserati-Vertretung in Qingdao schrieb im Kurzbotschaftendienst Sina Weibo, es sei "bedauerlich", dass der Kunde "das weltberühmte Fahrzeug (...) in der Öffentlichkeit zerstörte (...), um eine Sensation zu erzielen". Das Vorgehen war in Qingdao allerdings keine Premiere: Im Jahr 2011 zertrümmerte ein enttäuschter Kunde in derselben Stadt seinen Lamborghini.

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