Mit dem erstmaligen Gang in die Drittklassigkeit in der 89-jährigen Vereinsgeschichte werde AEK automatisch von seinen Schulden befreit, hieß es am Dienstag. Die Athener waren zuvor bereits sportlich in die zweite Liga abgestiegen. Laut Medienberichten ist die Reeder-Familie Melissanides nun an der Übernahme des Vereins interessiert.
Der AEK-Untergang hatte vor rund sechs Jahren begonnen. Missmanagement hatte zu Schulden in zweistelliger Millionenhöhe geführt. Den letzten Schlag bekam der Hauptstadtklub beim Erstliga-Spiel gegen Panthrakikos Komotini am 14. April: Nach Ausschreitungen der Fans wurde das Spiel abgebrochen. Der Fußballverband belegte AEK mit einem Abzug von drei Punkten. Die Athener beendeten die Saison als Tabellenvorletzter.
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