Rechnungshof-Kritik

Erste Konsequenz: Neuer technischer Direktor für das AKH

Österreich
13.05.2013 09:13
Die sehr deutliche Kritik auf den 169 Seiten des Rechnungshofberichts hat im Wiener AKH erste Konsequenzen: Die Stadt stellt einen neuen technischen Direktor ein. Wie berichtet, hatten die Prüfer auch gravierende Schwächen in der Verwaltung festgestellt. Ab 1. Juni soll der neue Manager seinen Posten antreten. Weitere Reformschritte folgen.

"Ja, wir werden einen der vier Direktorenposten im AKH neu besetzen", bestätigte am Sonntag eine Sprecherin der Stadt Wien. Die Ausschreibung sei bereits beendet, in wenigen Tagen werde die Personalkommission eine endgültige Entscheidung treffen.

Der bisherige interimistische Leiter der technischen Direktion habe sich "aus eigenem Wunsch freiwillig zurückgezogen". Dass dieser Schritt auch von einem nun erhöhten Reformbedarf beeinflusst gewesen sein könnte, wird nicht dementiert.

Denn neben den Problemen in der Personalplanung oder bei der Kostenentwicklung wurden auch bei der technischen Abteilung teure Fehler zulasten des Steuerzahlers aufgedeckt: So wurden etwa zu langfristige Wartungsverträge vergeben sowie überdimensionierte Bauprojekte verwirklicht.

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