Einige sehr häufig gebrauchte Wörter seien wahrscheinlich über Jahrtausende unverändert geblieben, sagt der Hauptautor der Studie, der Evolutionsbiologe Mark Pagel von der University of Reading in Großbritannien.
"Wir fanden heraus, dass Zahlwörter, Pronomen (Fürwörter) und bestimmte Adverbien (Umstandswörter) sehr viel langsamer ersetzt werden, sie haben eine linguistische Halbwertszeit von 10.000 oder mehr Jahren", erläutert Pagel. Alltägliche Wörter wie "ich", "ihr", "wir", "Mann" und "bellen" haben demnach dieselbe Bedeutung und werden nahezu gleich ausgesprochen wie vor Tausenden Jahren.
Mindestens sieben eurasische Sprachfamilien seien aus einer gemeinsamen Ursprungssprache hervorgegangen, schreiben die Forscher in ihrer Studie, die in der US-Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Science" veröffentlicht wurde.
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