Dimitrov, der seit dem heurigen Jahr in der Akademie von Wawrinkas Coach Magnus Norman trainiert wird, gewann nach drei abgewehrten Satzbällen den ersten Durchgang und führte auch im zweiten 4:2. Im Anschluss an das Break übertrat sich Djokovic den bereits seit einem Monat lädierten rechten Knöchel. Er musste minutenlang behandelt werden. Alle Vorteile schienen auf der Seite des 21-jährigen Außenseiters aus Bulgarien, des jüngsten Spielers in den Top 50.
Satzausgleich nach zweieinhalb Stunden
Der Serbe Djokovic kämpfte sich aber in die Partie zurück und wehrte im Tiebreak einen Matchball ab. Nach zweieinhalb Stunden Spielzeit gelang ihm der Satzausgleich. Doch der von Krämpfen geplagte Dimitrov, die Nummer 28 der Welt, gab nicht klein bei, ging im Entscheidungssatz 2:0 in Führung und gab diesen Vorsprung nicht mehr her.
Djokovic hatte letztmals 2011 in Basel gegen einen schlechter klassierten Spieler verloren, gegen Kei Nishikori, damals die Nummer 32. Noch länger ist es her, dass Djokovic seinen ersten Match bei einem Turnier verloren hat: im Jänner 2009 in Brisbane gegen Ernests Gulbis.
Gelungenens Comeback von Federer
Die anderen Topstars haben es ins Achtelfinale geschafft. Der als Nummer zwei gesetzte Schweizer Roger Federer feierte nach einer knapp zweimonatigen Turnierpause ein gelungenes Comeback. Der Titelverteidiger besiegte den Tschechen Radek Stepanek souverän 6:3, 6:3. "Ich bin zufrieden. Ich hatte die Kontrolle", resümierte der Madrid-Titelverteidiger nach seinem ersten Match seit einer Niederlage gegen Rafael Nadal im März in Indian Wells. Der Brite Andy Murray, die Nummer drei der Welt, musste härter kämpfen bis der 7:6(11)-7:6(3)-Sieg gegen den Deutschen Florian Mayer eingefahren war.
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