Die Mannschaft von Manny Viveiros geriet gegen Frankreich früh in Rückstand und scheiterte auch an der Chancenauswertung. Dreimal landete die Scheibe am Pfosten, den einzigen Treffer erzielte NHL-Stürmer Thomas Vanek zum 1:3 (48.).
Schwacher Beginn
Österreich verschlief in der Hartwall-Arena den Start der Mittagspartie komplett. Am Vortag hatten Koch und Co. nach einem Blitzstart gegen die USA schnell mit 2:0 geführt, diesmal lagen sie nach fünf Minuten schon 0:2 zurück.
Zunächst profitierte Damien Fleury von einem folgenschweren Fehler von Verteidiger Robert Lukas, der die Scheibe im Angriffsdrittel verlor. Fleury zog alleine auf Torhüter Starkbaum zu und verwertete zum 1:0 (4.). Nur 41 Sekunden später kam Teddy da Costa freistehend zum Schuss und traf zum 2:0 ins Kreuzeck (5.).
Österreich dagegen gelang es im ersten Drittel kaum, die Franzosen in Verlegenheit zu bringen. Ab dem Mitteldrittel machten sie aber Druck und kamen auch zu einigen Chancen. Markus Peintner (25.) und zweimal Vanek (40., 45.) trafen allerdings nur die Stange, Raphael Herburger scheiterte an Torhüter Cristobal Huet. Im Konter erhöhten die Franzosen durch Julien Desrosiers auf 3:0 (38.).
Vanek trifft im Schlussdrittel
Im Schlussdrittel gab Vanek den Österreichern mit seinem ersten Turniertor doch noch Hoffnung (48.), mehr gelang aber nicht.
Damit droht wie schon 2005, 2007, 2009 und 2011 der Abstieg. Frankreich war von der Papierform her der Gegner in Reichweite, Lettland und Deutschland sind höher einzuschätzen. Gegen Gastgeber Finnland, Vizeweltmeister Slowakei und Weltmeister Russland wäre jeder Punkt eine Sensation.
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