Eishockey-WM

Österreich verliert zum Auftakt gegen die USA mit 3:5

Sport
04.05.2013 13:20
Österreichs Eishockey-Team ist mit einer Niederlage in die WM in Helsinki gestartet. Die ÖEHV-Auwahl führte gegen das mit NHL-Spielern gespickte US-Team zwar nach sechs Minuten mit 2:0, musste sich aber letztlich mit 3:5 geschlagen geben. Im zweiten Spiel treffen Vanek und Co. am Sonntag um 11.15 Uhr auf Frankreich, einen Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.

Österreich war vor 8.200 Zuschauern in der Hartwall-Arena ein Traumstart gelungen. Thomas Hundertpfund kam nach einem Fehler der US-Verteidigung zur Scheibe und bediente Manuel Latusa, der zum 1:0 traf (5.). Nur 40 Sekunden später erhöhte Daniel Welser auf 2:0. Der Salzburg-Stürmer verwertete einen Abpraller von Torhüter Bishop nach einem Iberer-Schuss.

Danach allerdings wurde das mit zwölf WM-Debütanten angereiste US-Team stärker, übernahm das Spielgeschehen und verwertete nach nur 13 Sekunden das erste Powerplay. Moss stocherte den Puck zwischen die Beine von Torhüter Bernhard Starkbaum zum Anschlusstreffer über die Linie (11.).

Entscheidung im Mitteldrittel
Im Mitteldrittel entschied die Auswahl von Joe Sacco die Partie mit vier Treffern. Die erste große Chance hatte allerdings Österreich. NHL-Star Thomas Vanek zog alleine auf das Tor, scheiterte aber an Bishop (22.). Und statt 3:1 stand es wenig später 2:2, als Starkbaum einen haltbaren Schuss von Johnson zwischen den Schonern passieren ließ (24.).

Nachdem Latusa und Hundertpfund Chancen auf die neuerliche Führung ausgelassen hatten, zogen die USA letztlich entscheidend davon. Stapleton brachte den Favoriten in Führung (30.), Palushaj nützte 86 Sekunden später einen Wechselfehler zum 4:2 (31.).

Nach dem Anschlusstreffer von David Schuller (34.) kam wieder Hoffnung auf, doch Johnson stellte im Powerplay wieder den Zwei-Tore-Vorsprung her (39.). Den verwalteten die USA im Schlussdrittel souverän.

Gegen Frankreich muss ein Sieg her
In den nächsten Spielen wird es für Österreich nun im Kampf um den Klassenerhalt ernst. In den Spielen gegen Frankreich (Sonntag), Lettland (Dienstag) und Deutschland (Mittwoch) geht es gegen die voraussichtlichen direkten Konkurrenten um das Ticket für die WM 2014 in Minsk.

Allerdings könnte es auch sein, dass aus der Helsinki-Gruppe zwei Mannschaften absteigen. Denn Weißrussland hat als Gastgeber der nächsten WM einen Fixplatz, sollten die Weißrussen in der Stockholm-Gruppe Letzte werden, würden die zwei neben Weißrussland schlechtesten Teams absteigen, unabhängig aus welcher Gruppe.

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