01.05.2013 10:07 |

9,2-Mio.-Euro-Schein

Millionengewinn gerade noch vor Wäsche gerettet

Ein Millionengewinn im Lotto – und dann ist der Lottoschein verschwunden: Diesen Albtraum – wenn auch nur für kurze Zeit – hat ein neuseeländisches Ehepaar erlebt. Doch kurz bevor alles dahin gewesen wäre, kam es noch zu einem Happy End.

Die beiden Neuseeländer, die ihre Namen geheim halten wollen, schilderten gegenüber Medien, wie sie die Momente erlebten: "Ich stecke den Lottoschein nach dem Kauf immer in die Geldbörse, aber da war er nicht, als ich nachschaute", berichtete der Gewinner, der in Dannevirke, rund 200 Kilometer nördlich der Hauptstadt Wellington, lebt. "In letzter Minute, bevor meine Frau die Waschmaschine anstellte, fiel mir ein, dass ich den Schein in die Hosentasche gesteckt hatte."

Sofort sei er in die Waschküche gelaufen, in der seine Frau gerade die Waschmaschine mit besagter Hosentasche drin anstellen wollte. Als er dann gesehen habe, dass sein Schein tatsächlich der Gewinnerschein über 14,1 Millionen neuseeländische Dollar (umgerechnet 9,2 Millionen Euro) war, habe er unkontrolliert zu zittern angefangen. "Meine Frau dachte schon, ich hätte einen Herzinfarkt", so der Ehemann.

Das alles sei mehr als Glück gewesen. Denn die beiden hatten die Ziehung der Lottozahlen gar nicht verfolgt und lasen erst später in der Zeitung, dass ein Millionenjackpot geknackt worden war. "Meine Frau meinte, ich sollte lieber mal nachschauen, ob unser Lottoschein nicht das Gewinnerticket sein könnte."

"Erwarten Sie keinen Lamborghini"
Dass er es wirklich war, habe dem Paar dann ein paar schlaflose Nächte bereitet. "Um das Ganze zu verdauen und um uns darüber klarzuwerden, was wir mit dem Geld machen wollen, haben wir ein paar Tage gebraucht. Meine Frau hat zur Ablenkung im Garten gearbeitet, ich bin Holz hacken gegangen", so der Mann, der sich und seine Frau als bodenständige Leute bezeichnet, die nicht leichtfertig mit Geld umgingen. "Das Erste, was wir uns gedacht haben, ist, dass wir jetzt die Wärmepumpe öfters anstellen können", schmunzelte er. Und sie wollen nun ein paar Reparaturen am Haus erledigen, ihre Familie unterstützen und mit ein paar Flaschen teurem Wein feiern. "Aber erwarten Sie nicht, dass bald ein Lamborghini durch die Straßen Dannevirkes fährt."

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