Das ISS-Crewmitglied veröffentlichte auf Twitter zudem ein Foto des sehr kleinen Lecks (im Bild rot markiert), das entweder von Weltraummüll oder einem kleinen Meteoroiden verursacht worden sein dürfte.
Auf dem Außenposten der Menschheit in etwa 400 Kilometern Höhe arbeiten außer Hadfield zurzeit noch zwei US-Amerikaner und drei Russen. Die ISS musste schon mehrfach heranrasendem Weltraumschrott, wie etwa den Resten ausrangierter Satelliten, ausweichen.
Erst vergangene Woche sind 350 Wissenschaftler, die vier Tage lang am europäischen Satellitenkontrollzentrum ESOC in Darmstadt über die Gefahren von Weltraumschrott diskutiert haben, zu dem Schluss gekommen, dass Weltraummüll so schnell wie möglich beseitigt werden muss (Bericht in der Infobox).
Nach Schätzungen rasen inzwischen über 23.000 Objekte von einer Größe von mehr als zehn Zentimetern mit einem Tempo von durchschnittlich 25.000 Kilometern pro Stunde um die Erde. Gefährlich ist die enorme Geschwindigkeit aber auch bei noch kleineren Teilen, weil die Energie, die bei Kollisionen entwickelt wird, gigantisch ist.
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