So, 21. Oktober 2018

"You could have..."

28.09.2005 16:07

Franz Ferdinand legen noch Mal nach

Franz Ferdinand gehören seit ihrem selbstbetitelten Debütalbum zu den sympathischsten Auswüchsen des uniformierten Brit-Pops. Mit ihrem, eigentlich schwierigen, zweiten Album „You could have it so much better“ setzten die vier Schotten nahtlos dort fort, wo sie mit dem ersten Album aufgehört haben.

Schon die erste Single „Do you want to“ ist ein mitreißender, unwiderstehlicher und tanzbarer Pop-Rock Song allererster Güte. Das neue Album hat aber mehr als das zu bieten, denn „Immer das Gleiche zu machen ist ja langweilig“, wie die Band meint.

Also gibt es auf „You could have it so much better“ ein breiter gefächertes Spektrum an Musikstilen, wobei man sich zwar von Nirvana über Led Zeppelin bis hin zu den Beatles an allem bedient hat, was jemals für Furore gesorgt hat, andererseits klingt aber jeder Song noch immer unverkennbar nach Franz Ferdinand.

Das düstere Gitarren-Intro von „Walk away“ klingt verdächtig nach Nirvanas „Come as you are“, nur um gleich danach in für Franz Ferdinand ungekannt ruhige Sphären abzutauchen.

Das langsame, Piano getriebene „Eleanor put your boots on“ ist nicht nur zum Weinen schön, sondern könnte auch aus der Feder von John Lennon oder Paul McCartney stammen. Danach geht’s mit „Well that was easy“ aber gleich wieder flott mit einem „typischeren“ Franz Ferdinand Song weiter.

Das Album könnte mit „Fade together“ eher ruhig ausklingen, wenn dann als Schlusssong nicht noch das wieder etwas düstere und zum Mitwippen einladende „Outsiders“ auf die CD gepackt worden wäre.

Fazit: 9 von 10 würdigen Thronfolgern

Von Christian Schleifer

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