Jetzt wird's teuer

US-Ministerium fordert von Lance Armstrong Millionen

Sport
24.04.2013 12:22
Dem gefallenen Radstar Lance Armstrong droht nach seiner Doping-Beichte ein teures Nachspiel. Das US-Justizministerium klagt den Texaner auf die Rückzahlung von Sponsorengeldern in Millionenhöhe. Das geht aus der am Dienstag eingereichten Anklageschrift hervor. Das staatliche Unternehmen US Postal zahlte als Hauptsponsor von 1998 bis 2004 umgerechnet knapp 31 Millionen Euro für die Namensrechte am Armstrong-Team. Davon seien rund 13 Millionen Euro an den Kapitän geflossen, der in dieser Zeit sechs seiner insgesamt sieben Tour-de-France-Erfolge einfuhr.

In der Anklageschrift, in der auch der frühere US-Postal-Teamchef Johan Bruyneel eingebunden ist, heißt es, Armstrong habe sich "unrechtmäßig bereichert". Die Fahrer hätten die Sponsor-Bedingungen durch systematisches Doping verletzt.

"Der Strafantrag ist opportunistisch und unaufrichtig", sagte Armstrong-Anwalt Elliott Peters. "US Postal profitierte enorm vom Sponsoring. Das belegen die eigenen US-Postal-Studien schlüssig."

Der 41-Jährige hatte im Jänner gestanden, bei all seinen Tour-de-France-Siegen gedopt zu haben.

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