Laut Angaben des Reisforschungsinstituts IRRI wächst die neue Pflanze gut in Küstenregionen, die durch steigende Meeresspiegel häufiger überschwemmt werden. 90 Prozent der weltweiten Reismenge kommt aus Asien. Zwölf Prozent der Anbaufläche, das sind 20 Millionen Hektar, haben eine hohe Salzbelastung.
Mit wilder Reissorte gekreuzt
Die Pflanze kann doppelt so viel Salz vertragen wie bisherige Sorten. Die Entwicklung war nach Angaben von Jena ein Durchbruch, weil es erstmals gelang, eine wilde Reissorte, die Salz verträgt, aber ungenießbar ist, mit einer Anbausorte zu kreuzen.
Bei Pflanzen mit derart unterschiedlichem Erbgut gedeihe der Keimling in der Regel nicht. Sein Team habe nur drei Keimlinge aus 34.000 Kreuzungen erzeugt. Lediglich einer habe überlebt. Die neue Sorte soll in vier bis fünf Jahren zur Aussaat zur Verfügung stehen.
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