Bei der "Vincent Evolution 2" (Bild) handelt es sich bereits um die zweite Generation der bionischen Prothese, die mit der Firma Vincent Systems GmbH kommerziell vermarktet wird. Im Gegensatz zur ersten Auflage hat die neue Version auch einen Tastsinn, wie Hubert Egger vom Department für Medizintechnik der FH Oberösterreich in Linz erklärte.
Sensoren, die an geeigneten Stellen in der aus einer hochfesten Aluminiumlegierung gefertigten (und daher besonders leichten) Prothese angebracht sind, erfassen bei einer Griffbewegung die Stärke der eingesetzten Kraft und liefern Informationen an den Körper zurück. Der Mensch könne dadurch seine Kraft besser dosieren, so Egger.
An Weiterentwicklung wird gearbeitet
An einer Weiterentwicklung, die auch Informationen über die Oberflächenbeschaffenheit oder deren Temperatur liefert, wird noch gearbeitet. Das funktioniere zwar bereits im Labor, sei aber vorerst noch nicht marktreif, erklärte Egger.
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