Es war schon in den Medien davon die Rede, dass Bugatti der Rekord aberkannt worden sei, doch davon kann keine Rede sein. Hennessey hätte seinen Venom GT gerne als schnellsten Sportwagen der Welt gesehen, und so haben sie die Veyron-Schöpfer bei den Guinness-Herrschaften angeschwärzt.
Hintergrund: Der Bugatti Veyron 16.4 Super Sport wird an Kunden generell mit aktiviertem Tempobegrenzer ausgeliefert, wodurch er nur auf eine Höchstgeschwindigkeit von 415 km/h kommt. Im Guinness-Buch der Rekorde ist der 1.200 PS starke Luxusrenner aber mit 431 km/h vermerkt; bei der offiziellen Rekordfahrt war der Begrenzer deaktiviert – und genau das hat Hennessey nun bemängelt.
Das Reglement des Guinness-Buchs besagt, dass Serien- und Rekordauto technisch identisch sein müssen. Das sind sie, auch, wenn es im ausgelieferten Auto einen Tempo-Begrenzer gibt, lautet nach einer neuen Prüfung das Guinness-Urteil. Zwar wussten die Juroren schon 2010, dass die Begrenzung deaktiviert war. Doch nun fühlten sich die Guinness-Offiziellen genötigt, die Kategorie noch einmal zu überprüfen – und bestätigten den Rekord.
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