Die FIFA hatte sich in der Vorwoche gegen Hawk-Eye sowie zwei weitere Tortechnikanbieter und für einen Einsatz von GoalControl beim Confed-Cup in Brasilien entschieden. Bewährt sich die Technik des deutschen Anbieters beim Turnier im Juni, soll sie auch bei der WM 2014 eingesetzt werden.
Fehler bei WM brachte FIFA zum Umdenken
Nach der krassen Fehlentscheidung im WM-Achtelfinale 2010 zwischen Deutschland und England (4:1), als ein korrektes Tor des Engländers Frank Lampard nicht gegeben worden war, hatte sich der zuvor skeptische FIFA-Präsident Joseph Blatter für die Einführung der Technik stark gemacht. Das zuständige Gremium genehmigte im Juli 2012 schließlich die notwendige Statutenänderung.
In den UEFA-Wettbewerben kommt die Technik jedenfalls vorerst nicht zum Einsatz, denn Präsident Michel Platini ist ein erklärter Gegner von Torkameras. Stattdessen stehen in Champions- und Europa-League zwei zusätzliche Schiedsrichter-Assistenten hinter den Toren, um den Referee bei strittigen Fällen zu unterstützen.
Spanien will in Zukunft auch auf Technik setzen
Spaniens Liga will Torlinientechnologien übrigens ebenfalls einsetzen. Wie der Geschäftsführer der Primera Division, Francisco Roca, am Donnerstag verriet, allerdings erst in zwei oder drei Jahren. Entscheidend sei dabei vor allem die Kostenfrage. Bis dahin könnte laut Roca auch ein in der Entwicklung befindliches System aus Spanien ausgereift sein. Dieses soll den Schiedsrichter auch bei Abseitsentscheidungen unterstützen.
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