Nach Schiffsunglück
“Costa Concordia”: Reederei zahlt eine Million Euro Strafe
Die Kreuzfahrtgesellschaft hafte damit für Vergehen ihrer Mitarbeiter an Bord während des Untergangs, berichteten italienische Medien. Costa Crociere wird allerdings weiterhin als Zivilkläger am Verfahren rund um die gerichtliche Aufarbeitung des Unglücks teilnehmen, hieß es in Justizkreisen.
Die Gesellschaft will eine Entschädigung für den Verlust des Schiffes beantragen, berichtete der Rechtsanwalt des Unternehmens, Marco De Luca. Der Antrag soll bei der Vorverhandlung am 15. April eingereicht werden.
Unglück forderte 32 Menschenleben
32 Menschen starben beim "Costa Concordia"-Unglück am 13. Jänner 2012. An Bord befanden sich damals auch 77 Österreicher. Gegen Kapitän Francesco Schettino, mehrere Offiziere und Vertreter der Reederei soll demnächst ein Prozess beginnen. Das 290-Meter-Schiff soll bis voraussichtlich September 2013 so weit gehoben werden, dass es abgeschleppt werden kann.







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