Thor lebt zusammen mit seiner Mutter - einer überaus stämmigen, durchsetzungskräftigen Alleinerziehenden - in einem friedlichen kleinen Dorf. Doch sein Job als Schmied füllt ihn nicht aus. Thor fühlt sich zum Kämpfer geboren, schließlich ist sein abwesender Erzeuger kein anderer als Göttervater Odin persönlich. Allerdings will der im himmlischen Walhalla weilende Odin rein gar nichts von seinem Erdensprössling wissen.
Die Chance auf ein richtiges Abenteuer kommt für Thor dann plötzlich schneller, als er denkt. Hel, die Königin der Unterwelt, will zusammen mit den Riesen die Herrschaft an sich reißen. Da stürzt sich der junge Thor furchtlos in den Kampf - natürlich nicht ohne seinen frechen, absolut schlagkräftigen Hammer. Diese blödelnde, goldene Waffe war Thor erst wenige Tage vorher vom Himmel direkt vor die Füße gefallen.
Das sagt "Krone"-Kinoexpertin Christina Krisch zum Film:
In die aufregende Welt nordischer Sagen können hier Kids im Vorschulalter eintauchen, und in der Tat sind die Figuren der irisch-isländischen Produktion ganz bewusst als Karikaturen ihrer berühmten Vorbilder angelegt.
Der kindgerechte Fun-Faktor fällt jedoch ziemlich flach aus – so flach etwa wie Hels Hängebrüste oder das Furzfeuerwerk tumber Riesen. Und dass das titelgebende Requisit, also der Hammer, spricht, nervt mit der Zeit! Nett jedoch die 3D-Effekte, wenn Thor mit Herzblatt Edda auf der Ziegenkutsche durch die Wolken düst.
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