29.08.2005 10:44 |

Mehr Geld

Musikindustrie fordert höhere Preise für iTunes

Während die Musikindustrie seit Jahren über schrumpfende Einnahmen klagt, floriert Apples Download-Shop "iTunes" immer besser. Um ein Stück vom Kuchen abzubekommen, fordern die großen Musik-Labels nun höhere Preise für die Downloads.

Mit der einstigen Harmonie zwischen Apple und den Musik-Konzernen dürfte es vorüber sein. Durch steigende Erfolgszahlen, ist Apple der Musikindustrie zunehmend ein Dorn im Auge. Apple dominiere den Markt zu stark, ohne dass jedoch dabei etwas für die Musiklabels abfallen würde. "Das ist mehr wie ein Monolog. Die sagen mehr oder minder 'So wollen wir das machen', und wenn man etwas einzuwenden hat, ist man ein Idiot. Das ist, als verhandele man mit einer Sekte.", so ein Musikmanager im Gespräch mit der Washington Post.

Sony BMG und Warner drängen daher auf eine Preiserhöhung von 99 Cent auf 1,49 Dollar für den Einzeldownload. Einen kleinen Nachteil hätte die Preiserhöhung jedoch wahrscheinlich: Experten befürchten, dass Kunden sich von "iTunes" abwenden und sich wieder vermehrt illegalen Tauschbörsen zuwenden könnten.

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