Fr, 19. Oktober 2018

Nach Steuerflucht

20.12.2012 10:56

Putin bietet Depardieu offiziell russischen Pass an

Der Witz von Gerard Depardieu, Russlands Präsident Wladimir Putin habe ihm bereits einen russischen Pass geschickt, könnte nun doch wahr werden: Putin ist bereit, dem französischen Schauspieler, der seinen eigenen Pass angeblich zurückgegeben hat, einen russischen Pass auszuhändigen - falls er sich wirklich daran interessiert zeigt, wie der Präsident am Donnerstag sagte.

"Falls Gerard eine Aufenthaltsgenehmigung oder einen russischen Pass haben möchte, ist das eine ausgemachte Sache", erklärte Putin bei einer Pressekonferenz. Der russische Präsident betonte, er habe enge freundschaftliche Beziehungen zu dem Schauspieler - "obwohl wir uns wenig sehen".

Am Mittwoch hatte ein Sprecher Putins Depardieus Aussage, er hätte bereits einen russischen Pass bekommen, als Witz interpretiert: "Ich habe nichts dergleichen gehört. Das ist ganz offensichtlich ein Scherz."

Französischen Pass zurückgegeben
Der 63-jährige Depardieu hatte am Sonntag bekannt gemacht, aus Empörung über Äußerungen des französischen Premierministers Jean-Marc Ayrault im Zusammenhang mit dem Steuerstreit seinen Pass abgegeben zu haben (siehe Infobox). Ayrault hatte Depardieus geplante Flucht vor den erhöhten Spitzensteuersätzen in Frankreich als "erbärmlich" bezeichnet.

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.