Party? Nicht bei uns!

So traditionell feiern Österreichs Promis Weihnachten

Adabei
14.12.2012 16:25
Premieren, Partys und Eröffnungen: Mögen Österreichs Promis unter dem Jahr noch so viel unterwegs sein, am Heiligen Abend wird bei ihnen Tradition großgeschrieben. Dann stehen nämlich Feiern im engsten Familienkreis, Weihnachtslieder und selber kochen auf dem Programm. Familie Treichl-Stürgkh verbringt die Feiertage im Salzburger Landhaus. Fadi Merza schweigt bei Weihnachtsliedern - "Ich kann nicht singen" - und manch einer stellt sich auch in den Dienst der guten Sache, wie die Schwimmerin Fabienne Nadarajah.

Am 24. Dezember geht es bei ihr nämlich ganz und gar nicht stressfrei zu - die Termine sind dicht gedrängt: "Meine Schwester und ich haben eine Schwimmschule. Da gibt es ein karitatives Schwimmen von 8 bis 14 Uhr. Von 15 bis 17 Uhr bin bei 'Licht ins Dunkel' im ORF. Und dann schaue ich mal kurz zu Hause vorbei, ob mir das Christkind auch was gebracht hat."

Bei Familie Naradajah wird das Essen gemeinsam zubereitet, der Baum zusammen geschmückt. "In Wahrheit geht's bei uns mittlerweile nicht um Geschenke, sondern es geht einfach darum, dass man einen Tag findet, wo wir alle in Wien sind und uns zusammen die Zeit nehmen, um Abend zu essen."

"Ganz traditionell" feiert Thaiboxer Fadi Merza: "Zuerst wird mal in die Kirche gegangen, den Segen holen. Dann wird ein richtiges großes Essen gemacht, da wir eine große Familie sind." Auch gesungen wird im Hause Merza - doch nicht alle machen mit. "Ich kann nicht singen, ich höre nur zu", gestand der Sportler. Er und seine Frau Ines freuen sich schon auf den Heiligen Abend in Wien, denn die vergangenen zwei Jahre waren sie zu dieser Zeit in Dubai.

Getrennt oder gemeinsam?
Wie sie am 24. Dezember Weihnachten feiern werden, haben Ex-Miss-Austria Carmen Stamboli und ihr Freund Fabian Plato noch nicht geklärt. "Das müssen wir noch entscheiden, je nachdem, wie die Termine bis dahin fallen", so Plato. Im Vorjahr hat er den Heiligen Abend bei seiner Familie in Deutschland verbracht, Stamboli bei ihrer Familie. Am Christtag ist sie ihrem Freund nachgereist. Die ehemalige Schönheitskönigin schätzt Weihnachten sehr: "Es ist einfach eine herzliche Feier, eine warme Feier, wo man sich wohlfühlt, wo man abschalten kann, wo man sich zu Hause angekommen fühlt."

Die Familie Treichl-Stürgkh entflieht der Weihnachtshektik in Wien und verbringt die Feiertage in ihrem Landhaus im Salzburger Pinzgau. "Da bin ich so eine Woche vor Weihnachten und dekoriere das Haus, tu vorkochen und mache alles gemütlich, wenn dann meine Männer ankommen", verriet Desiree Treichl-Stürgkh. Mit "meine Männer" meint sie Ehemann und Erste-Group-Chef Andreas Treichl und die drei Söhne Alfred, Jakob und Paul. Der Christbaum kommt traditionell aus der Steiermark, ist doch die Opernballorganisatorin gebürtige Steirerin. Das schönste Weihnachtsgeschenk, das sie jemals bekommen hat? Ihr Sohn Jakob, der in der Weihnachtszeit geboren wurde. "Ich glaube, das ist für mich so wie ein Christkind."

TV-Koch Johann Lafer ist ebenfalls ein gebürtiger Steirer, der inzwischen in Deutschland - konkret in Guldental - lebt. Dort wird er mit Frau und Nachwuchs auch den 24. Dezember verbringen. An diesem Tag gibt es ein Ritual: "Das ist zunächst mal der Besuch von hilfsbedürftigen Menschen. Dann ist der Besuch der Christmette am Nachmittag Programm, weil unsere Kinder meistens dort eine aktive Rolle übernehmen." Abends wird mit den Schwiegereltern gegessen: "Da steht nicht das Kochen im Mittelpunkt, sondern das Zusammensein." An diesem Festtag muss Lafer übrigens nicht allein am Herd stehen, vielmehr wird das Weihnachtsmenü gemeinsam zubereitet.

Schallplatte statt singen
Life Ball-Organisator Gery Keszler wird am 24. Dezember zunächst bei seiner Schwester am Semmering sein und dort Weihnachten feiern. "In der Nacht mache ich mich dann noch auf den Weg ins Südburgenland zu meinem kleinen Häuserl", verriet er sein weiteres Programm. Das Heilige Fest im Hause Keszler "unterscheidet sich nicht von anderen Familien". Einzig, das Singen habe man aufgegeben: "Da muss die Schallplatte her." Vom Christkind bzw. seiner Mama wünscht er sich übrigens "zwei g'scheite Matratzen".

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(Bild: kmm)



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