Fr, 22. Juni 2018

Streiterei vorbei?

10.12.2012 09:32

Vonn gegen Maze: Zickenkrieg endet mit Handshake

Tina Maze verließ St. Moritz als strahlende Siegerin: Triumph im RTL am Sonntag, zuvor Zweite im Super-G und Erfolg in der Kombination. Nur der Zickenkrieg mit Lindsey Vonn überschattete das Sportliche ein wenig. Zumindest aber ließen sich die beiden zu einem Handshake hinreißen – wenngleich dieses auch nicht sonderlich herzlich ausfiel.

Während Vonn die Speed-Disziplinen dominiert, ist Maze im Riesenslalom das Maß der Dinge: Im Schweizer Nobelskiort gelang der Slowenin der dritte Sieg in dieser Disziplin im dritten Saisonrennen.

Maze sauer auf Vonn
Die Szene des Wochenendes spielte sich aber im ersten Durchgang ab, als es am Leader-Bord zum Handshake zwischen Maze und Vonn kam. Es war das (vorläufige) Ende des 24-stündigen Zickenkriegs. Als Vonn am Samstag im Super-G die Bestzeit von Maze unterboten hatte, ärgerte sich die Slowenin. Weil Vonn verhindert hatte, dass Maze in eine neue Liga aufsteigt: Nach Kronberger, Wiberg, Pärson, Kostelic und Vonn wäre sie die sechste Frau gewesen, die Siege in allen Disziplinen eingefahren hätte.

Nicht-jugendfreie Worte in Richtung Maze?
Vonn gewann so zum 57. Mal. Das geriet aber zur Nebensache. Weil Maze in Richtung Vonn meinte: "Es ist nicht schön, wenn jemand ins Ziel fährt und böse Dinge über einen sagt." Vonn soll "Fuck you Maze" gerufen haben. Was Vonn vehement bestritt. Sie habe "That's fucking right" ("Verdammt, das ist es") gesagt. Andrea Massi, Mazes Betreuer und Freund, stürmte in den TV-Wagen, um Fernsehaufzeichnungen des Moments zu studieren. Und dann legte Slowenien Protest gegen Vonn wegen "unsportlichen Verhaltens" ein. Der wurde aber abgewiesen.

"Hoffentlich realisiert Tina, dass sie einen Fehler gemacht hat", meinte Vonn. Das passierte am Sonntag. "Tina hat sich entschuldigt", sagte Vonn nach dem Handshake.

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