Do, 21. Juni 2018

8 Jahre nach Athen

05.12.2012 19:26

Quartett verliert Olympia-Medaillen wegen Dopings

Vier Leichtathleten aus Osteuropa verlieren acht Jahre nach den Sommerspielen in Athen wegen Dopings ihre olympischen Medaillen. Das gab IOC-Sprecher Mark Adams am Mittwochabend nach einer Sitzung der Exekutive in Lausanne bekannt. Das IOC hatte kurz vor Ablauf der achtjährigen Frist von den knapp 3.700 bei den Athen-Spielen genommenen Dopingproben 105 erneut kontrolliert. Dabei war die Analyse bei den Athleten aus Osteuropa positiv ausgefallen.

Die Medaillen zurückgeben müssen die russische Kugelstoßerin Swetlana Kriweljowa (Bronze), Kugelstoßer Juri Bilonog (Bild) aus der Ukraine (Gold), die weißrussische Diskuswerferin Irina Jatschenko (Bronze) und Hammerwerfer Iwan Tichon aus Weißrussland (Silber).

Der Fall des russischen Gewichthebers Oleg Perepechenow, der 2004 Olympia-Bronze geholt hatte, ist hingegen noch nicht abgeschlossen. Die Spiele von Athen sind jene der Olympia-Geschichte mit den meisten Dopingfällen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.