Mi, 20. Juni 2018

Gala in Vösendorf

31.10.2012 19:45

Hirscher und Schild erstmals "Sportler des Jahres"

Die Salzburger Ski-Asse Marcel Hirscher und Marlies Schild sind am Mittwochabend erstmals als "Sportler des Jahres" ausgezeichnet worden. Bei der großen Ballnacht in der Vösendorfer Event-Pyramide strahlte das "Königspaar" mit den ÖSV-Adlern um die Wette, die als "Mannschaft des Jahres" geehrt wurden. Der Titel "Aufsteiger des Jahres" ging an eine Frau, nämlich an die niederösterreichische Hürdenläuferin Beate Schrott.

Bei der Ballnacht applaudierte nicht nur Schilds Freund Benjamin Raich, auch die "Krone" verneigte sich vor den beiden Ski-Majestäten – unser Kolumnist Stephan Eberharter, der ja ebenfalls den Gesamtweltcup gewonnen hatte, hielt die Laudatio auf seinen "Nach-Nach-Nachfolger" Hirscher, der mit Freundin Laura erschien: "Er geht eigene Wege, ist mit seinem Vater als Betreuer ein Team im Team – damit erinnert er mich an Hermann Maier am Beginn seiner Karriere. Ich freu mich schon jetzt auf möglichst viele Medaillen von Marcel bei unserer Heim-WM in Schladming."

Davon wollte der Geehrte aber (noch) nichts hören: "Schritt für Schritt! Jetzt bereite ich mich am Wochenende auf der Reiteralm einmal auf die Rennen in Levi vor." Die fünf Kilogramm schwere Trophäe aus Messing und Stahl glänzt zwar nicht wie seine große Kristallkugel, sie bedeutet ihm aber trotzdem sehr viel: "Weil sei eine objektive Bestätigung meiner Leistung ist."

Schild: "Dieser Titel hat mir noch gefehlt"
Das empfand auch Marlies Schild so: "Dieser Titel hat mir noch gefehlt - ich freue mich, dass ich ihn gewonnen hab." Sportminister Norbert Darabos, der am Vormittag aus Amerika zurückgekehrt war und der Salzburgerin den Pokal überreichte, war vor allem von ihrem Comeback begeistert: "Solche Verletzungen überwinden nur ganz Große!"

Beate Schrott "Aufsteigerin des Jahres"
Die Slalom-Chefin auf allen Skipisten hatte bei dieser Wahl kaum Hindernisse zu überwinden - sie distanzierte Beate Schrott klar! Dafür konnte sich die Hürdenfinalistin der Olympische Spiele in London, von der auch ihr niederösterreichischer "Landesvater" Erwin Pröll schwärmte, über den "Aufsteiger des Jahres"-Titel freuen – gewählt war sie auch von den krone.at-Lesern geworden, die ihr mit fast 60 Prozent der Stimmen den Vorzug gegenüber Bernd Wiesberger und Alexander Gehbauer gegeben hatten. Im Sommer 2013 wird die flotte Beate, die sich nach den Spielen in London im sonnigen Florida erholt hatte, das Medizinstudium beenden - Frau Doktor liebt es also ziemlich heiß.

ÖSV-Adler landen ganz vorne
Die von Rainer Pariasek und Kati Bellowitsch moderierte Nacht des Sports, die Sporthilfe-Chef Toni Schutti organisiert hatte, gehörte aber den Wintersportlern: Die Adler Thomas Morgenstern, Gregor Schlierenzauer, Martin Koch und Andi Kofler gewannen die Mannschaftswahl und sicherten damit dem ÖSV den dritten Titel.

Bei den Special Olympics wurde Anna-Maria Manolakas geehrt, bei den Behindertensportlern siegten Günter Matzinger sowie Heidi Mackowitz. Bundespräsident Heinz Fischer, der ja bei den Paralympics in London gewesen war, beglückwünschte alle mit einer Videobotschaft - und alle applaudierten: etwa die Minister Johanna Mikl-Leitner und Niki Berlakovich, ÖOC-Präsident Karl Stoss, ÖSV-Chef Peter Schröcksnadel, Ski-Legende Annemarie Moser-Pröll, Herbert "Schneckerl" Prohaska und Laudatoren wie Harald Serafin, Karina Sarkissova und Mirjam Weichselbraun, die im kommenden Jahr selbst Sportlerin des Jahres werden könnte: Die ORF-Schöne startet am Sonntag beim New Yorker Marathon!

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